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STATE OF THE GAME vom 15.01.2020

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BenDavion
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Do 16. Jan 2020, 10:51

Hamish Bode (Senior Community Manager), Frederik Thylander (Lead 3C Designer) und Drew Rechner (Associate Game Director) begrüßten am 15.01.2020 zu der 143. Ausgabe von State of the Game. Den Stream hat die Webseite mydivision.net gut zusammengefasst:
Gear 2.0: The Division 2 krempelt die Ausrüstung samt Kern-Systemen schon bald komplett um

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Im Februar erscheint mit Episode 3 für Tom Clancy’s The Division 2 das letzte große Update im ersten Jahr. Doch bereits jetzt kündigten die Entwickler einschneidende Änderungen für den Loot-Shooter im zweiten Jahr an. Hinter dem Begriff Gear 2.0 verbirgt sich unter anderem eine komplette Überarbeitung der Ausrüstung: Attribute, Talente, Marken-Boni, Gear-Sets – nichts bleibt wie es ist. Wir liefern einen ersten Überblick!

Aktuelles

Wie immer zunächst ein (diesmal sehr) kurzer Blick auf das aktuelle Geschehen rund um The Division 2. Die wöchentlichen Wartungsarbeiten vom 14. Januar 2020 brachten keine für Spieler relevanten Änderungen mit sich. Die nach wie vor bestehenden Probleme wie unsichtbare Wände, NPCs die in Wänden feststecken oder Probleme beim Respawn nach dem digitalen Ableben in den Dark Zones genießen dennoch hohe Priorität bei den Entwicklern und werden mit Titelaktualisierung 7, also Episode 3, noch im Februar angegangen.

Gear 2.0

Das Gear-System von The Division 2, wie wir es im Moment im Spiel vorfinden, ist – ohne ein Blatt vor den Mund nehmen zu wollen – schlecht. Es gibt tonnenweise Loot, das meiste davon ist unbrauchbar und wenn doch ein gutes Item dabei ist, muss man zunächst verstehen, wieso es gut ist. Viele wichtige Informationen müssen aufgrund dieser Komplexität und Undurchsichtigkeit mühselig von anderen Ressourcen, wie beispielsweise unserer Website oder aus Excel-Tabellen, bezogen werden. Der Zufallsfaktor tut sein Übriges, führt zu Frust und dem ungünstigen Umstand, dass man mit dem Aussortieren von Gear und Rumwühlen im Inventar unter Umständen mehr Zeit verbringt, als mit dem eigentlichen Spielen.

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Dieser traurige Zustand und mittlerweile fast ein Jahr an Feedback, Erkenntnissen und Ideen führte dazu, dass die Entwickler eine Menge Zeit und Hirnschmalz in diese wichtigen Kern-Mechaniken steckten und noch immer stecken. So wird das nächste große Update nach Episode 3 dann einen kompletten Reboot des Gear-Systems beinhalten. Das entsprechend getaufte Gear 2.0 begründet sich auf drei Eckpfeilern: Ausstattung, Rekalibrierung und Fertigkeitenstärke. Während die beiden letzten Elemente kommende Woche diskutiert werden, lag der Fokus in dieser Woche auf dem Gear.

Wichtig und vorweg zu erwähnen ist, dass alles, was wir euch auf den folgenden Zeilen vorstellen, auf der aktuellen Entwickler-Version des Spiels basiert. Nichts davon ist in Stein gemeißelt. Es wird weiterhin kräftig an diversen Stellschrauben gedreht und bis zum Release – wann auch immer dieser sein wird – kann sich alles noch mehrere Male ändern.

Wenn dieses sehr einschneidende Update erscheint, wird es zusammen mit neuen Inhalten veröffentlicht, die derart lohnenswert ausfallen sollen, dass es das erneute Erspielen nützlicher Ausrüstung rechtfertigen soll. Es werde nicht nur neue Dinge zu erspielen geben, sondern auch neue Wege sich zu verbessern und neue Grenzen zu erreichen. Ohne dass die Entwickler Details nannten, hört sich das für uns verdächtig nach zumindest einem weiteren Weltrang an, der von neuen Aktivitäten begleitet wird.

Probleme

Das aktuelle Gear-System birgt mehrere Schattenseiten. Zu selten erhalten Spieler ordentliches Loot. Wenn es dann dazu kommt, dass ein gutes Item dabei ist, fällt es nicht leicht zu verstehen, weshalb bzw. in welchen Kontext es das ist. Das wiederum führt dazu, dass man unnötig viele Teile hortet, in der Hoffnung, man könne sie irgendwann noch gebrauchen. Und selbst wenn ein God-Roll-Item droppt, ist aufgrund des verwirrenden Budget-Systems den betroffenen Spielern oftmals gar nicht bewusst, dass sie sich nun eigentlich belohnt fühlen müssten.

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Die breite Verfügbarkeit an Attributen und Talenten auf dem Gear führt außerdem dazu, dass es zu viele Hybrid-Builds gibt. So ist es Spielern möglich, vermehrt in defensive Attribute zu investieren, aber dennoch können sie weiterhin ordentlich Schaden austeilen. Es fehlt der Zwang, bewusst Abstriche machen zu müssen, um ein Build in die Richtung eines bestimmten Extrems zu bewegen. Daher werfen die Entwickler mit Gear 2.0 unter anderem das fragwürdige Budget-System über Bord. Alle Attribute können wieder ihr Maximum erreichen, waschechte God-Rolls sind zurück sowie neue Attribute auf der Ausrüstung möglich.

Das Paket

Das große Rundum-Sorglos-Paket beinhaltet dabei komplett überarbeitetes Gear. Jedes einzelne Teil aller Marken und Gear-Sets wurde auf den Prüfstand gestellt und der neuen Philosophie angepasst. Weitere Items finden ihren Weg ins Spiel und wollen von euch ergattert werden. Neue Inhalte und ein höheres Power-Cap (eventuell ein weiterer Weltrang) sollen den entsprechenden Anreiz dazu liefern. Bestehendes Gear wird indes nicht völlig unbrauchbar. Es wird den neuen Regeln entsprechend konvertiert. Wer jetzt gute Builds besitzt, wird nach dem Update noch immer über eine entsprechend potente Ausrüstung verfügen, wenngleich sich einige grundlegende Dinge daran ändern.

Neues Gear-System

Das neue System soll vor allem intuitiver ausfallen. Fast jeder, der diesen Artikel liest, wird unsere Website vermutlich schon das ein oder andere Mal zuvor besucht haben, um eine unserer zahlreichen Übersichten zu studieren. Nötig ist dies vor allem deshalb, weil das Spiel selbst keine Information darüber ausspuckt, wie gut das erhaltene Gear denn wirklich ist. Daher steht Intuition ganz oben auf der Liste der Entwickler, was die Ziele für Gear 2.0 anbelangt. Davon abgesehen soll es belohnender ausfallen und trotzdem seine Tiefe behalten. Leichter zu verstehen bedeute dabei nämlich nicht, einfacher zu meistern zu sein.

Wegfall des Budget-Systems

Das Budget-System ist noch immer vielen Spielern ein Schloss mit sieben Siegeln. Einfach ausgedrückt handelt es sich um einen Kuchen. Die Attribute und Talente auf einem Gear-Item stellen die einzelnen Stücke dar. Ist ein einzelner Wert bereits sehr hoch gerollt, sprich ein besonders großes Stück Kuchen, bleibt für den Rest der Attribute nicht mehr viel Kuchen übrig, den sie sich teilen können. Ein God-Roll-Item in der jetzigen Form ist also keineswegs ein Objekt, dass ausschließlich über hohe Werte verfügt. Somit ist das System zwar in sich logisch, aber weder einfach zu verstehen noch besonders spaßig.

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Der Wegfall der süßen Versuchung sorgt dafür, dass Platz gemacht wird für echte God-Rolls. Items, deren Attribute allesamt bis auf ihr Maximum rollen können, sind wieder möglich. Balken unter jedem Attribut zeigen zudem auf eine einfach zu verstehende Art und Weise an, wie weit ein Wert von seinem Maximum entfernt ist. Zusätzlich werden bereits maximal gerollte Werte orange hervorgehoben, was die Identifizierung von God-Rolls erleichtert. Das Auswendiglernen von Excel-Tabellen, die Minimal- und Maximalwerte des Gears auflisten, ist damit nicht länger zwingend nötig.

Neue Marken-Boni

Die Entwickler haben sich im Zuge von Gear 2.0 sämtliche Boni aller Marken-Sets angeschaut. Sie alle wurden überarbeitet, um stärker unterschiedliche Spielstile anzusprechen. Uninteressanten, kaum genutzten Marken wurde dabei neues Leben eingehaucht. Insgesamt sollen die Änderungen deutlich mehr spaßige Kombinationen erlauben.

Attribute & Mods

Jedes Item verfügt mit Gear 2.0 über ein sogenanntes Kern-Attribut. Es stellt das mächtigste Attribut eines jeden Objekts dar. Zu Auswahl stehen allerdings nur noch ein Attribut je Kategorie: +x% Waffenschaden (offensiv, rot), +1 Skill-Rang (Zusatz, gelb) oder +x Rüstung (defensiv, blau). Das bedeutet, das bei jedem Objekt schon die Generelle Entscheidung getroffen werden muss, in welche Richtung sich das fertige Build entwickeln soll – Stichwort: weniger Hybrid-Builds. Der Skill-Rang ist übrigens Teil der überarbeiteten Fertigkeitenstärke über die wir kommende Woche erste Details erfahren werden.

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Alle anderen Attribute fallen dann in die Kategorie der regulären Attribute. Darunter befinden sich noch immer die alten Bekannten wie etwa "Chance auf kritische Treffer", "Lebenspunkte bei Tötung" oder "Fertigkeitentempo". Zudem werden brandneue Attribute ihren Einstand feiern. Der oft genutzte Schaden gegen Elite wird aus dem Spiel entfernt. Laut den Entwicklern mache es einfach zu wenig Sinn, dass die am schwersten zu besiegenden Gegner im Spiel lila NPCs sind und die eigentlichen Elite-Gegner aufgrund des hohen Extraschadens fast schon wie Fliegen umfallen.

Die drei neuen Kern-Attribute werden zunächst durch das Marken-Set bestimmt, können jedoch beliebig rekalibriert werden. Als normale Attribute stehen sie nicht mehr zur Verfügung. Die Mod-Slots auf den einzelnen Ausstattungsobjekten bleiben erhalten, werden in ihrer Anzahl jedoch auf maximal ein Slot pro Item reduziert.

Build-bestimmende Talente

Ein weiteres Element vor dem die Entwickler mit Gear 2.0 keinen Halt machen, sind die Talente der Ausrüstung. Von ihnen wird es deutlich weniger geben. Dafür fallen sie mächtiger aus, sodass sie fast schon die Grundlage eines Spielstils darstellen. Die Entscheidung für ein bestimmtes Talent prägt dann den restlichen Aufbau des Builds. Da der Einfluss der Talente auf das Gear größer ausfällt, werden ihre Voraussetzungen gestrichen. Zudem tragen nur noch Rucksäcke und Westen ein Talent. Von allen anderen Items – also Maske, Handschuhe, Holster und Knieschoner – werden sie entfernt.

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bgesehen davon, dass die überarbeiteten und teils völlig neuen Talente auf dem Gear eine entscheidendere Rolle spielen, sollen sie unterschiedliche Spielstile fördern. Sie werden mitunter dafür sorgen, dass es zu weitaus stärkeren Team-Synergien kommt, greifen aber auch Solo-Spielern unter die Arme. Zur besseren Verständlichkeit zeigten die Entwickler ein paar Items, wie sie in der fertigen Version im Spiel landen könnten.

Das dann möglicherweise von defensiven (blauen) Attributen geprägte Marken-Set „Gila Guard“ könnte zukünftig auf Tanks ausgelegt sein und mit einem frischen Talent dafür sorgen, dass Bewegungen von Deckung zu Deckung einem selbst sowie den Teammitgliedern für eine gewisse Zeit zusätzliche Rüstung spendieren. Ein generalüberholtes „Murakami Industries“ Marken-Set könnte indes Heilern zugutekommen, die während sie ihre Kollegen heilen, deren Waffenschaden drastisch steigern. Gleichzeitig würde man dann auf den Items dieser Marke verstärkt gelbe Zusatz-Attribute vorfinden.

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Durch diese Anpassungen bewegen sich die anfangs eher allgemein gehaltenen Marken-Sets in Richtung der Gear-Sets und prägen einzelne Rollen stärker denn je. Doch machen sie ihre mint-grünen Pendants damit gänzlich überflüssig? Nein!

Benannte Items, Exotics & Gear-Sets

Benannte Ausstattungsobjekte und exotische Items werden nach wie vor ein Build aufwerten. Die darauf möglichen Werte können beispielsweise die Maxima der Standard-Items übertreffen. Zudem werden sie weiterhin ihre einzigartigen Talente behalten, die durch den Wegfall der Talente auf Maske, Handschuhe, Holster und Knieschoner eine noch größere Rolle spielen.

Bei den Gear-Sets lautet die Prämisse auch in deren Fall mehr Spaß und mehr Power. Sie behalten die Boni für das Tragen von 2, 3 oder 4 Teilen desselben Sets, überarbeitet werden sie dennoch einmal mehr. Hinzu kommt, dass die Talente auf Gear-Set-Objekten die Boni anderer Talente steigern. Auf diese Weise wird die Kombination von Marken-Sets und Gear-Sets interessanter. Gear-Sets können ihre Talente ebenfalls nur auf Westen und Rucksäcken tragen.

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Positiver Nebeneffekt

Die leichte Reduzierung von Attributen und Talenten sowie Mod-Slots auf der Ausrüstung hat dabei einen ganz praktischen und höchst willkommenen Nebeneffekt: Weniger Zufall und weniger Items, die direkt im Müll landen. Gleichzeitig darf man sich häufiger über nützliche Upgrades für die eigenen Builds freuen. Zumindest in der Theorie.

Damit endet dieser Überblick über die Vorhaben der Entwickler im Hinblick auf Gear 2.0. Im ersten Moment wird man förmlich erdrückt von all den Neuerungen und so manch ein Spieler wird vermutlich nicht sonderlich erfreut darüber sein, abermals das komplette Gear neu erspielen zu müssen. Das ist absolut verständlich. Nicht jeder kann und möchte so viel Zeit in ein Spiel investieren. Es gilt aber auch einen Blick auf die andere Seite der Medaille zu werfen. Wenn man das Ruder jetzt nicht rumreißt, könnte The Division 2 unnötig verfrüht in Richtung Eisberg zusteuern. Und das wäre äußerst schade, vor allem mit Jahr 2 und vielen weiteren Inhalten in Sichtweite.
Euer
BenDavion

Quellen:
mydivision.net
twitch.tv/thedivisiongame


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Mr Wuddy
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Sa 18. Jan 2020, 11:54

hört sich ja gut an^^
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