So hart bestraft PUBG 4 Profis und deren Teams wegen Cheatings

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StarForce
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Mi 2. Jan 2019, 02:12

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Nicht nur die Cheater selbst werden in PUBG bestraft, sondern auch ihre Teams. Für die Teams der vier überführten Cheaten endet der PUBG-Spaß schon in der Vorsaison.

Betrügereien sind in Online-Spielen und gerade im eSport-Bereich wohl genau so häufig wie Doping im realen Sport. Strafen müssen für solche Vergehen her und die Verantwortlichen von PLAYERUNKNOWN’S BATTLEGROUNDS mussten sich überlegen, wie sie mit Betrügern umgehen.

Das Ergebnis ist: ziemlich hart. Das gab PUBG Esports über Twitter bekannt.

Was war vorgefallen? Am 19. Dezember 2018 wurden vier Spieler bei der „NPL Preseason“, also der Vorsaison der „National PUBG League“, gebannt. Der Grund dafür war, dass „unautorisierte Programme“ benutzt wurden.

Der Verdacht, dass es sich dabei um Cheat- oder Schummelsoftware handelte, stand sofort im Raum. Jetzt haben die Veranstalter diesen Verdacht bestätigt und entsprechende Strafen gegen die Spieler Cuhris, Lliammm, DevowR und Tefl0n verhängt.



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Welche Strafe wurde verhängt?
Alle betroffenen Spieler werden für drei Jahre von „allen offiziellen eSport-Turnieren gebannt“ – also bis Ende des Jahres 2021. Frühestens im Jahr 2022 dürften sie dann wieder antreten, wenn sie dann noch ein Team finden.

Denn die Mitspieler dürften ziemlich sauer sein …

Auch die Teams wurden disqualifiziert: Besonders bitter dürfte die Strafe für die Teams sein, denen die vier Spieler angehörten. Denn mit den Spielern wurden auch die ganzen Teams direkt aus dem aktuellen Turnier disqualifiziert und werden durch vier Nachrücker ersetzt.

Für die meisten Spieler dürfte eine so lange „Zwangspause“ das Ende ihrer Karriere bedeuten. Denn im Regelfall verlieren Profi-Gamer mit zunehmendem Alter schnell ihre Leistungsfähigkeit in Shootern.


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Kleinere Gebäude im Tal


Wie findet ihr so einen Umgang mit Cheatern im eSport? Ist es gut, so eine klare Linie zu zeigen und auch die dazugehörigen Teams gleich mitzubestrafen? Oder sollte das immer eine Einzelfall-Regelung sein?

Quelle

StarForce
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Jaywalker
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Mi 2. Jan 2019, 03:53

Sehr gut, scheiß cheater
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Scipio_MZ
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Mi 2. Jan 2019, 05:28

Recht so. Wenn der Beweis erbracht wurde, dass die Leute bescheißen, immer feste druff.

Im ersten Moment hatte ich Bedenken bezüglich der "Sippenhaft", aber auch das finde ich ok. Einerseits erzielt man dadurch (hoffentlich) einen Abschreckungseffekt und andererseits ist das - vorallem im bezahlten Sport - absolut gerechtfertigt. Allein schon, um die Liga vor Imageschäden zu bewahren, wenn das Siegerteam nachträglich entlarvt wird. Passt.
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Gadux
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Mi 2. Jan 2019, 07:36

Die Strafe finde ich total angemessen!

Für die Teams im ersten Moment vielleicht etwas hart, aber dadurch werden die ja auch sensibilisiert und achten in Zukunft schon vorher darauf, ob sie Cheater in den eigenen Reihen haben und kicken sie selber.
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Chronics
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Do 3. Jan 2019, 11:24

Ich denke auch, das da eine 0 Toleranz Politik der einzige Weg ist. Vor allem da E-Sports noch an ihrem Anfang stehen und jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt werden.
Der Sport ist schon so oder genug Kritik ausgesetzt, da sollten nicht am Ende Betrüger noch den letzten Rest sportliche Rechtfertigung platt machen.
Und wer mag schon Cheater :D
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Hansomili
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Do 3. Jan 2019, 14:49

Ich finde es auch richtig, aber mehr oder weniger wirkungslos als "Abschreckung".
Die Leute die hacken wissen was sie riskieren & werden durch sowas nur eher vorsichtiger.
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Do 3. Jan 2019, 15:03

Richtiges Statement. Dadurch überlegen sich die cheater 2x ob sie weiter cheaten sollen.
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iosis
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Do 3. Jan 2019, 16:15

"Denn im Regelfall verlieren Profi-Gamer mit zunehmendem Alter schnell ihre Leistungsfähigkeit in Shootern."

Fuuuuuck...
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BenDavion
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Do 3. Jan 2019, 21:47

So "live fast, die young" :lol:
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iosis hat geschrieben:
Do 3. Jan 2019, 16:15
"Denn im Regelfall verlieren Profi-Gamer mit zunehmendem Alter schnell ihre Leistungsfähigkeit in Shootern."

Fuuuuuck...
Jo deswegen werden die 16 Jährigen in Profi Teams ja schon eingekauft, um sie 2 Jahre taktisch zu schulen und dann mit noch möglichst frischen Reaktionen mit 18 direkt alles abzuräumen zu lassen. Ist krasser als in anderen Hochleistungssportarten, mit 30 biste im Regelfall schon komplett durch.
Mit Shootern wird's also nix mehr, ich empfehle hearthstone profi zu werden, dass ist auch in hohem Alter noch professionell spielbar :D
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Fr 4. Jan 2019, 11:39

BenDavion hat geschrieben:
Do 3. Jan 2019, 21:47
So "live fast, die young" :lol:
Ich befürchte, das ist für die meisten in unserer Community bereits zu spät...wenn es heisst die Besten sterben jung, dann können wir anscheinend nicht zu den Besten gehören :mrgreen:

Also bleibt nur noch "live Long, die fast" :lol:
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Sa 5. Jan 2019, 14:09

Chronics hat geschrieben:
Fr 4. Jan 2019, 11:39
Ich befürchte, das ist für die meisten in unserer Community bereits zu spät...wenn es heisst die Besten sterben jung, dann können wir anscheinend nicht zu den Besten gehören :mrgreen:

Also bleibt nur noch "live Long, die fast" :lol:
Die Frage ist doch wie du das Alter definierst ... ich fühle mich jung aus wenn mein Ausweis mir was anderes einreden will. :P
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BenDavion hat geschrieben:
Sa 5. Jan 2019, 14:09
Die Frage ist doch wie du das Alter definierst ... ich fühle mich jung aus wenn mein Ausweis mir was anderes einreden will.

Ein gutes Argument, ich verbrenne meinen Ausweis einfach und fertig :mrgreen:
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Mo 7. Jan 2019, 15:18

Chronics hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 14:42
BenDavion hat geschrieben:
Sa 5. Jan 2019, 14:09
Die Frage ist doch wie du das Alter definierst ... ich fühle mich jung aus wenn mein Ausweis mir was anderes einreden will.

Ein gutes Argument, ich verbrenne meinen Ausweis einfach und fertig :mrgreen:
Klingt nach einem Plan ... ;-)
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Fr 11. Jan 2019, 22:01

Aloha,

gibt wieder mal ein paar Updates zum Thema Cheater bei PUBG.

PUBG-Radar-Hack: Entwickler sperren erneut zahlreiche Profi-Spieler

Erneut wurden in Playerunknown's Battlegrounds zahlreiche Profi-Spieler gesperrt. Sie hatten in der Vergangenheit den bislang schwer zu entdeckenden Radar-Hack genutzt, der Kontrahentenpositionen auf der Karte anzeigte. Die Profis erwartet eine Sperrung von offiziellen Wettbewerben für drei Jahre.

In Playerunknown's Battlegrounds hat wieder der Bann-Hammer zugeschlagen: Die Entwickler haben erneut mehrere professionelle PUBG-Spieler wegen Nutzung eines schwer zu entdeckenden Hacks gesperrt. Im Dezember hatte ein Team der PUBG Corp eine weltweite Untersuchung aller Profi-Gamer von PUBG gestartet, ob sie in der Vergangenheit illegale Cheats oder Hacks nutzten. Tatsächlich war eine ganze Reihe an Profis mit unlauteren Mitteln unterwegs und diese durften nun saftige Sperren einkassieren.
PUBG: Was steckt hinter dem Radar-Hack?

Bei dem betreffenden Cheat handelt es sich um den sogenannten Radar-Hack, bei dem die genaue Position der Kontrahenten in der Spielwelt angezeigt wird. Dabei wird ein VPN genutzt um Datenpakete auszulesen, die an die Spiel-Server gesandt werden. Dadurch war der Hack in der Vergangenheit schwer nachzuweisen, was aber durch neue Software von PUBG Corp nun angegangen werden konnte.

Infolge der Untersuchung im Dezember wurden kurz vor Weihnachten bereits über 30.000 PUBG-Accounts gesperrt, worunter sich auch vier Esportler und ihre Teams befanden. Für die Esport-Szene von PUBG ist das ein herber Rückschlag. Die Entwickler erklären sogar, dass der Radar-Hack die Integrität des Spiels erheblich beschädigt habe. Die ertappten Cheater dürfen sich nun auf eine Sperrung von bis zu drei Jahre aus allen PUBG-Wettbewerben freuen. Das europäische Team Sans domicile hat sogar seinen Platz in der Contenders League verloren, da zwei der erwischten Spieler zu den Cheatern gehörten. Als weitere Folge der zahlreichen Sperrungen müssen sich PUBG-Esportler nun auf umfangreiche Background-Checks einstellen.

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